Mudras
Was sind eigentlich Mudras? Mudras sind Handgesten, die in vielen Traditionen verwendet werden, insbesondere im Hinduismus und Buddhismus, während Meditationen oder Yogapraktiken. Wörtlich aus dem Sanskrit übersetzt bedeutet mud – glücklich sein und ra – geben. Somit kann man es übersetzen mit “Das, was Freude bringt”.
Wir wissen heute, daß die Hände wie auch die Füße in Reflexzonen eingeteilt werden können, die für bestimmte Organe und Körperbereiche stehen. Durch sanftes Drücken und Massieren können Organe angeregt und Schmerzen an bestimmten Körperstellen gelindert werden.
Yoga für die Hände - Mudras sind gezielte Handstellungen mit einer großen Wirkung auf den gesamten Körper. Sie helfen uns, die Sinne nach innen zu richten und die bewusste Wahrnehmung unserer Energie (Prana) zu ermöglichen.
Mudras im Alltag - Mudras können im Stehen, im Sitzen, im Liegen, zu Hause, morgens vor dem Spiegel, am Arbeitsplatz, in der Bahn, im Bus, überall geübt werden. Wenn Du während der Ausführung deine Aufmerksamkeit auf den Atem lenkst, verstärkt das die Wirkung des Mudras zusätzlich.
Das wohl bekannteste Mudra ist das ANJALI-Mudra – beide Hände werden auf Herzhöhe aneinandergelegt, die Fingerspitzen zeigen nach oben. Sie berühren sich und bilden einen kleiner Raum zwischen den Handflächen. Unser Herz-Chakra (Anahata) wird dadurch angesprochen und aktiviert. Dieses Mudra symbolisiert Respekt und Dankbarkeit. Es ist auch als “Namasté-Geste” oder “Herz-Gruß” bekannt. Durch das Halten des Anjali Mudra können wir auch unsere innere Harmonie und Ausgeglichenheit wiederherstellen, indem wir die Energie im Körper ausgleichen und unseren Geist beruhigen.
In meinen Yoga-Kursen binde ich immer wieder passend zu den Übungsreihen und Themen verschiedene Mudras ein und erkläre dir Wirkung und Bedeutung dazu.
Namasté Steffi