Dankbarkeit – eine kraftvolle Haltung

Dankbarkeit ist eine kraftvolle Haltung, die uns hilft, das Leben mit mehr Bewusstheit und Freude zu erleben. Sie bedeutet, die kleinen und großen Geschenke des Lebens wahrzunehmen – von der Schönheit eines Sonnenaufgangs bis hin zu der Wärme eines Lächelns. Dankbarkeit ist nicht nur ein Gefühl, sondern auch eine bewusste Praxis, die unseren Blick auf das Positive lenkt und uns innerlich erfüllt.

Was ist Dankbarkeitspraxis?

Dankbarkeitspraxis ist die Kunst, regelmäßig innezuhalten und bewusst die Aspekte in unserem Leben wertzuschätzen, für die wir dankbar sind. Sie kann uns dabei helfen, unseren Fokus zu verändern: weg von Mangel und Sorgen hin zu Fülle und Zufriedenheit. Studien zeigen, dass Dankbarkeit nicht nur unser Wohlbefinden steigert, sondern auch unsere Beziehungen vertieft und unser Immunsystem stärkt.

Es gibt viele Wege, Dankbarkeit zu üben:

• Journaling, um die kleinen Freuden des Tages festzuhalten.

• Dankbarkeitsrituale, wie ein stilles „Danke“ vor einer Mahlzeit oder am Ende des Tages.

• Achtsamkeitsübungen, bei denen wir die Dankbarkeit in uns spüren und ausdehnen – wie zum Beispiel beim Bodyscan.

Journaling: Dankbarkeit durch Schreiben vertiefen

Journaling ist eine einfache und sehr wirkungsvolle Methode, um Dankbarkeit in den Alltag zu integrieren. Dabei schreibst du deine Gedanken, Erlebnisse oder Gefühle auf. Besonders für Anfänger ist es hilfreich, sich kleine, klare Fragen zu stellen, wie:

„Wofür war ich heute dankbar?“

„Welcher Moment hat mir ein Lächeln geschenkt?“

„Welche kleinen Dinge habe ich genossen?“

Der Effekt von Journaling liegt darin, dass wir unsere Aufmerksamkeit auf das Positive lenken. Indem wir Dankbares schriftlich festhalten, stärken wir die Verbindung zu diesen Erlebnissen und machen sie für unser Unterbewusstsein präsenter. Es hilft uns, Stress abzubauen, Klarheit zu gewinnen und einen tieferen Blick auf unser Leben zu entwickeln. Schon wenige Minuten pro Tag reichen aus, um langfristig mehr Freude und Zufriedenheit zu spüren.

Dankbarkeitsrituale: Kleine Gewohnheiten mit großer Wirkung

Dankbarkeitsrituale sind einfache, wiederkehrende Gewohnheiten, die uns helfen, Dankbarkeit auf natürliche Weise in unseren Alltag zu integrieren. Sie schaffen Momente des Innehaltens, in denen wir bewusst schätzen, was oft als selbstverständlich wahrgenommen wird. Für Anfänger können kleine Rituale wie diese ein guter Einstieg sein:

• Ein stilles „Danke“ vor dem Essen: Nimm dir einen Augenblick Zeit, um die Nahrung, die dich nährt, wertzuschätzen – und die Menschen oder Umstände, die sie möglich gemacht haben.

• Dankbarkeitsmoment am Morgen oder Abend: Starte deinen Tag mit drei Dingen, auf die du dich freust, oder beende ihn mit drei Dingen, für die du dankbar bist.

• Eine liebevolle Geste oder Botschaft: Sag „Danke“ zu jemandem, der dir geholfen hat, oder schreibe eine kleine Notiz, um Wertschätzung auszudrücken.

Der Effekt dieser Rituale liegt in ihrer Regelmäßigkeit. Sie schenken uns einen Anker im Alltag und laden uns ein, die Fülle des Lebens wahrzunehmen. Dankbarkeitsrituale sind leicht umzusetzen und können schon in wenigen Sekunden das Gefühl von Freude und Zufriedenheit verstärken.

Dankbarkeit im Körper spüren: Der Bodyscan

Ein besonders schönes Tool der Dankbarkeitspraxis ist der Bodyscan. Hierbei lenken wir unsere Aufmerksamkeit durch den gesamten Körper und entdecken dabei, wie viel er jeden Tag für uns tut. Diese Reise durch den Körper stärkt nicht nur die Verbindung zu uns selbst, sondern lässt uns auf einer tiefen Ebene erkennen, wie viel wir bereits haben.

Dankbarkeit beginnt in uns – und sie hat die Kraft, unser Leben und das unserer Mitmenschen zu bereichern.

Steffi Paasche

Fotografin für Veranstaltungen, Paare, Portraits und professionelle Business- und Editorialshootings

https://www.paaschephotography.com
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